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Klimaschutzmaßnahmen

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitative initiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgaseemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Stategien bis hin zur konkreten Hilfestellung und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutziniative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei .Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Adendorf beteiligt sich an der Nationalen Klimaschutzinitiative

Sanierung der Außenbeleuchtung

Die Gemeinde Adendorf beteiligt sich an der Nationalen Klimaschutzinitiative und möchte in diesem Rahmen die Sanierung der Straßenbeleuchtung im Kirchweg und Papageienweg durchführen. Hierfür hat die Gemeinde heute am 17.12.2015 einen entsprechenden Förderantrag gestellt. Insgesamt sollen 120 Lampenköpfe modernisiert werden mit dem Ziel, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Insgesamt belaufen sich die Kosten für diese Maßnahme auf rund 100.000 €. Die Gemeinde hat hierfür Fördermittel in Höhe von rd. 25.000 € beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beantragt. Die Maßnahme im Detail:

Titel:

Sanierung der Außenbeleuchtung

Laufzeit:

01.06.2017 – 31.12.2017 (verlängert)

Beteiligte Partner:

Gemeinde Adendorf

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Fördermittelgeber)

Förderkennzeichen:

03K02915

Ziel und Inhalt:

Umsetzung der Klimaziele der Nationalen Klimaschutzinitiative

Kostenrahmen

rd. 100.000 €

Bewilligungsbescheid aus Berlin für die Straßensanierung

Mit Schreiben vom 04.03.2016 gewährt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Gemeinde Adendorf rd. 25.000 € für die Sanierung der Straßenbeleuchtung. Bürgermeister Thomas Maack freut sich über die Fördermittel, die es der Gemeinde ermöglichen, energieeffiziente Lampenköpfe in den Straßen Kirchweg und Papageienweg zu installieren.

Austausch der Lampenköpfe beginnt am 17.04.2017

Ab nächsten Montag beginnt die Firma Avacon mit dem Austausch der alten Lampenköpfe im Kirchweg und Papageienweg. Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern. Die Maßnahme wird aufgrund eines Beschlusses vom Bundestag vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Kirchweg und Papageienweg haben eine neue Beleuchtung erhalten

Am 27. Juni 2017 erfolgte die Schlussabnahme der Umrüstung der Lampenköpfe. Mithilfe der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurden in den Straßen „Kirchweg“ und „Papageienweg“ insgesamt 127 Lampenköpfe mit neuer LED-Technik ausgestattet.

Einstiegsberatung „Start-klar für den Klimaschutz in Adendorf“

Die Gemeinde Adendorf beabsichtigt mit dem Projekt „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz“ seine Energie- und Klimaschutzaktivitäten strategisch aufzustellen und zu intensivieren.

Titel:

Einstiegsberatung „Start-klar für den Klimaschutz in Adendorf“

Laufzeit:

01.11.2018 - 31.12.2019 (verlängert)

Beteiligte Partner:

Gemeinde Adendorf

Die Maßnahme wird durch den Projektträger Jülich – Forschungszentrum Jülich GmbH, Berlin, begleitet. (Webseite)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Fördermittelgeber) (Webseite)

Förderkennzeichen:

03K09212

Ziel und Inhalt:

Zielsetzung ist es, eine für die Gemeinde Adendorf angepasste Entscheidungsgrundlage und Strategie zu zukünftigen Energie- und Klimaschutzaktivitäten zu entwickeln.

Das Projekt soll dazu dienen, eine höhere Sensibilität für die Themen Energie und Klimaschutz auf Ebene der Gemeindeverwaltung und Gemeindepolitik herzustellen und einen Klimaschutzprozess anzustoßen, der die bisherigen Aktivitäten der Gemeinde berücksichtigt und integriert.

Die Entwicklung von Leitzielen sowie die Erarbeitung von Handlungsfeldern sind wichtige Projektschritte.

Erfolgreiche Energie- und Klimaschutzarbeit basiert auf einem breiten Netzwerk von Akteuren. Diese gilt es im Rahmen der Einstiegsberatung zu identifizieren und den Handlungsfeldern zuzuordnen (Stichwort: Akteurskataster). Von besonderer Bedeutung ist dabei die große Anzahl an potenziellen Akteuren in der Gemeinde sowie in der unmittelbaren Region (Vereine, Initiativen, …).

Die Rolle der Gemeindeverwaltung in dem zukünftigen Klimaschutzprozess wird im Projekt zu definieren sein (Selbstverständnis im Rahmen einer Vorbildfunktion, als Dienstleister, als Koordinator, …).

Durch die Einstiegsberatung sollen die zurückliegenden Aktivitäten reflektiert und eine Neuausrichtung entwickelt werden, die sich auf das gesamte Gemeindegebiet erstreckt.

Folgende Ziele sollen verfolgt werden:

  • Ermittlung und Aufbereitung des strukturellen Status Quo (Zuständigkeiten, Strukturen, Akteure, Projekte, …)
  • Definition möglicher Klimaschutzziele (Schwerpunkte) und notwendiger Handlungsfelder
  • Entwicklung eines Fahrplans zur Verfolgung der Klimaschutzziele (erster grober Maßnahmenplans)
  • Kommunikation (Öffentlichkeit, private Akteure, Politik)
  • Optimierungsmöglichkeiten.

Kostenrahmen

11.250 €

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Weitere Klimaschutzmaßnahmen

E-Bike-Ladesäule

Die Gemeinde Adendorf weitet ihre Bemühungen im Bereich der E-Mobilität und des Klimaschutzes aus.

Im Rahmen des stetigen Ausbaus der E-Mobilität in Adendorf hat die Gemeinde im April 2021 zwei E-Bike-Ladesäulen in Betrieb genommen. Beide Ladesäulen befinden sich am Eingangsbereich des Rathauses von Seiten des Rathausplatzes und stehen Einwohnern der Gemeinde sowie Gästen zur Verfügung.

Von der Gemeinde wurde der Standort bewusst ausgesucht, da die Ladesäulen nicht nur bei Erledigungen im Rathaus genutzt werden können, sondern zugleich bei Besuchen des Wochenmarktes, der Gastronomie oder der umliegenden Einkaufsmöglichkeiten.

An jeder Säule können gleichzeitig mehrere Fahrrad-Akkus geladen werden. Der Strom wird zurzeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die unterschiedliche Konzeption der Ladesäulen können in der einen Säule der Akku geladen und Helm oder Rucksack verstaut werden. Die zweite Säule basiert auf einer Akku-Aufladung mit Hilfe des eigens mitgebrachten Ladekabels.

Für die Installation der E-Bike-Ladeinfrastruktur hat die Gemeinde Adendorf eine finanzielle Förderung durch den Landkreis Lüneburg zum Klimaschutz erhalten.

Adendorf baut die E-Mobilität aus

Viele Städte und Gemeinden möchten aktiv die Elektromobilität fördern. Denn der Einsatz von Elektroautos trägt zum Klimaschutz bei und unterstützt die Energiewende. Kommunen können dabei eine Vorreiterrolle einnehmen, indem sie selbst E-Autos einsetzen. Das erhöht auch die Akzeptanz für Elektroautos bei den Bürgerinnen und Bürgern. Jedoch sind knappe Finanzen für Kommunen oftmals ein Hindernis. Zumal der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge nur für Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine infrage kommt. Lediglich kommunale Einrichtungen, die sich nicht zu 100 Prozent in kommunaler Trägerschaft befinden, sind für die bundesweite Förderung berechtigt.

Deswegen hat Avacon ein Förderprogramm für Kommunen ins Leben gerufen, um diesen die Entscheidung für Elektroautos oder auch Plug-in-Hybride zu erleichtern.

Die Gemeinde Adendorf hat bereits im Jahr 2019 hieraufhin ein Elektrofahrzeug für den Hausmeister des Rathauses erworben. In einem weiteren Schritt und im Rahmen des Ausbaus der Elektromobilität, welche sukzessiv bei der Beschaffung berücksichtigt werden soll, wurde Anfang 2021 ein Austausch eines Dienstfahrzeuges vorgenommen. Hierbei handelt es sich um ein Hybridfahrzeug der Marke Volkswagen. Aufgrund des kompakten Gemeindegebietes, sollte das Hybridfahrzeug im Elektromodus auskömmlich sein. Gegenwärtig hat man sich noch für ein Fahrzeug dieser Art entschieden, um auch weitere Dienstfahrten gewährleisten zu können.

Wallbox 2 am Rathaus

Bereits beim Erwerb des Hausmeisterfahrzeuges 2019 wurde eine Wallbox auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus errichtet. Im Zuge der zweiten Fördermaßnahmen wurde nun eine zwei Wallbox installiert. Die Wallbox wurde ebenfalls von der Avacon gefördert und gewährleistet ein schnelles und bequemes Aufladen des neu erworbenen Hybridfahrzeuges. Aufgrund der Konzeption (Wallbox) wird die neue Ladesäule für den Dienstgebrauch installiert.

 

Adendorf fährt emissionsfrei

Ob Dieselgate oder CO2-Vermeidungsstrategieder Bundesregierung – das Thema Klimaschutz nimmt in der Bevölkerung einen immer höheren Stellenwert ein. Dadurch wird die E-Mobilität populärer. Das zeigen auch zahlreiche Anfragen bei Avacon. Zudem nehmen Neuzulassungen deutlich zu. So wurden im Juni 2019 laut Kraftfahrt-Bundesamt zum Beispiel 31.059 E-Autos angemeldet – 80,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt betrachtet ist der Marktanteil von E-Autos jedoch noch immer verschwindend gering.

Was viele vom Abschied von Benziner und Diesel zurückhält, sind Reichweite, Ladezeiten und -infrastruktur sowie Anschaffungskosten der Strommobile. Beim Umstieg auf Stromer relativieren sich jedoch die höheren Anschaffungskosten, wenn man niedrigere Betriebs- und Wartungskosten, Steuerbefreiung sowie Fördergelder bei der Finanzierung gegenrechnet. So können Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine zum Beispiel einen Umweltbonus von 4.000 Euro für Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-In-Hybride in Anspruch nehmen.

Die Gemeinde Adendorf ist sich seiner kommunalen Verantwortung zum Klimaschutz bewusst und trägt durch ihr Handeln zum umweltbewussten Verhalten bei. Neben zahlreichen umgesetzten Maßnahmen wurde am 6. August 2019 ein Elektrofahrzug der Marke Renault in Betrieb genommen. Das Fahrzeug befindet sich im Nutzungsbereich des Hausmeisters. Hieraufhin abgestimmt, wurde sich für einen zweckmäßigen Renault Kangoo entschieden.

Durch die grundsätzlich höheren Anschaffungskosten eines Elektrofahrzeugs ist die Gemeinde Adendorf sehr dankbar, dass die Avacon die Elektromobilität in der Region finanziell unterstützt. Durch das Förderprogramm für kommunale E-Autos der Avacon konnte sodann der Erwerb realisiert werden.

Wallbox am Rathaus

Im Zusammenhang mit dem Erwerb des Elektrofahrzeugs wurde auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus eine sogenannte Wallbox errichtet. Diese dient aufgrund Ihrer Konzeption vorerst der „Ladung“ des Dienstwagens. Hierfür wurde ein separater Stellplatz ausgewiesen und durch Beschilderung kenntlich gemacht. Im Vordergrund stand durch eine kostengünstige Variante den Einstieg in die Ladeinfrastruktur zu bekommen, welche bei Bedarf angepasst werden kann.

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